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Projekte der LVW Sachsen e.V.

Auch im Jahr 2017 werden wir unsere vielfältigen Projekte für alle Altersgruppen durchführen. Besonders hoch war in den letzten Jahren die Nachfrage der Kindergärten und Schulen, da unsere traditionellen Projekte dort große Resonanz finden.

Durch eine weiterhin hohe Verantwortung der regionalen Verkehrswachten und durch den sparsamen Umgang mit Fördermitteln konnten mehr Projekte als ursprünglich geplant umgesetzt werden.

Vorschulische Verkehrserziehung

Ziel des Vorhabens ist es im Bereich der vorschulischen Verkehrserziehung eine kontinuierliche Arbeit in den Kindereinrichtungen durchzuführen und weiter zu entwickeln. Dadurch können wir unser Hauptziel, die Senkung der Unfallzahlen im Freistaat Sachsen und ein dauerhafter niedriger Strand der Unfälle, gemeinsam erreichen. Durch die möglichen einzelnen Projektbausteine konnten die individuellen Situationen in den Kindereinrichtungen sehr gut durch einzelne Aktionen ergänzt werden. Das Ergebnis dieser Arbeit soll die Möglichkeit der Schaffung einer soliden Basis mit anwendbarem Wissen zum Thema Verkehrssicherheit für unsere Vorschulkinder sein, damit diese dann für ihren ersten Weg in die Schule gut gewappnet sind. Jährlich führen die Verkehrswachten zahlreiche Kleinveranstaltungen ...

Sicherer Schulweg

Weil Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind, weil sie aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes im Straßenverkehr zu den schwachen Verkehrsteilnehmern gehören, widmen ihnen nicht nur ihre Eltern, sondern auch die Verkehrswachten und die Polizei besondere Aufmerksamkeit.Wie die Unfallzahlen zeigen, haben wir zwar immer noch bei Verkehrsunfällen getötete Kinder zu beklagen, aber die konstant niedrige Zahl zeigt uns ganz deutlich, dass wir es schon sehr gut schaffen, mit unseren Aktionen in der Öffentlichkeit auf Rücksicht den Kindern gegenüber zu appellieren. Die Verkehrswachten vor Ort starten jedes Jahr zum Schuljahresbeginn die Schulanfangsaktion „Vorsicht Schulkinder“. Mit leuchtend-gelben Spannbändern in unmittelbarer Nähe von Schulen sollen vor ...

Verkehrserziehung im Grundschulbereich

Bei der Verkehrserziehung handelt es sich um Kinder in der Freizeitbetreuung der 1. bis 4. Klasse, also müssen die angebotenen Themen Altersklassen übergreifend interessant und abwechslungsreich sein. Die vorhandenen Flyer und die DVD zur Busschule, bzw. zum Angurten im Auto und zum „Toten Winkel“ konnten für die Aktionen als sinnvolle Ergänzung eingesetzt werden.Das Angebot der Themen war weit gefächert. Dabei sollten immer die territorialen Bedingungen und zusätzliche Freizeitangebote beachtet werden. Hauptaugenmerk in der Grundschule muss weiter auf die Bewegung der Kinder gelegt werden. Nur wer seinen Körper beherrscht und in einer Gefahrensituation das Richtige tut, kann selbst Einfluss auf die ...

Schülerlotsen

Vor Schulbeginn und nach Schulschluss sind sie an vielen Schulen schon von weitem in ihren neon-gelben Jacken zu erkennen – gleich, ob sie als Schülerlotse, Verkehrshelfer oder Schulweghelfer im Einsatz sind. Tatsächlich verbirgt sich hinter den drei Begriffen dasselbe Engagement, doch werden die Engagierten in den verschiedenen Regionen Deutschlands unterschiedlich benannt. Der älteste und bekannteste Begriff ist „Schülerlotse“; er wird bereits seit 1953 benutzt, als der „Schülerlotsendienst“ in Deutschland eingerichtet wurde. Auch die Deutsche Verkehrswacht spricht noch von „Schülerlotsen“, wenngleich seit einigen Jahren der offizielle Begriff „Verkehrshelfer“ ist.Bundesweit sind rund 50.000 Menschen als „Schülerlotsen“ tätig. Es handelt sich in der ...

Jugendverkehrsschulen

Fast 95 Prozent aller Viertklässler nehmen jedes Jahr an der Radfahrausbildung in der Grundschule teil und erhalten stolz ihr Teilnahme-Zertifikat - einen Fahrradpass, einen Wimpel oder eine andere Anerkennung. Die Prüfungen, aber auch das intensive Üben vorab, werden häufig in einer der 24 mobilen und 39 stationären Jugendverkehrsschule des Freistaates Sachsen durchgeführt. Ermöglicht wird diese Erfolgsgeschichte durch die enge Zusammenarbeit von Polizeibeamten, den Verkehrswachten vor Ort, Schulen und Kommunen. Jugendverkehrsschulen bieten Übungsflächen, die realen Verkehrsflächen nachgebildet sind. Es gibt Straßenkreuzungen mit Ampelanlagen, Verkehrszeichen oder – wie in der Jugendverkehrsschule Mannheim – eine Kinderstraßenbahn. In den Jugendverkehrsschulen üben Kinder korrekt die ...

Verkehrskadetten

Die Verkehrskadetten sind jugendliche Verkehrshelfer ab 14 Jahren, die in den Verkehrswachten eine sinnvolle Freizeitgestaltung und einen großen Freundeskreis finden. Da die Verkehrskadetten verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen, in der Öffentlichkeit stehen und von dieser beurteilt werden, kommt ihrer Ausbildung eine hohe Bedeutung zu. Sie wird mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abgeschlossen. Wer als Anwärter beide Prüfungen besteht, wird zum Verkehrskadetten ernannt.Voraussetzung für den praktischen Einsatz ist ein umfassendes theoretisches Wissen über die StVO und die Zeichengebung der Polizei. Die Ausbilder und Prüfer achten aber nicht nur auf abfragbare Kenntnisse zu Verkehrszeichen und -regeln, sondern legen besonderen Wert auf soziale und ...

Aktionen an Berufsschulen

Dieses Projekt findet unter den Zielstellungen statt, dass die Jugendlichen Gefährdungen rechtzeitig erkennen, Wechselwirkungen im Straßenverkehr verstehen und Grundfahrtechniken mit Videoanalyse trainieren. Da die Kreisverkehrswacht Bautzen als einzige Verkehrswacht das nötige Equipment besitzt, ist es auch diese Verkehrswacht, welche diese Veranstaltungen durchführt. Es konnten insgesamt 5 Berufliche Schulzentren gewonnen werden, die dazu 128 Schüler oder Auszubildende für eine Teilnehme freistellten. Diese nahmen mit ihrem eigenen Fahrzeug teil. Insgesamt wurden 8 Veranstaltungen unter der Leitung eines erfahrenen DVR-Fahrsicherheitstrainers durchgeführt.

Aktion Junge Fahrer an Berufsschulen

Seit vielen Jahren liegt der Unfallschwerpunkt bei jugendlichen Fahranfängern zwischen 18 und 25 Jahren. Etwa jeder Dritte der Verunglückten, aber nur jeder Achte der sächsischen Bevölkerung gehört zu dieser Altersgruppe. Neben Imponiergehabe vor anderen gleichaltrigen Jugendlichen spielen die Selbstüberschätzung, das ungenügende Beherrschen des Fahrzeuges, als auch das falsche Einschätzen der Folgen durch fahrerisches Fehlverhalten eine große Rolle.Da wir in unserer bisherigen Präventionsarbeit festgestellt haben, dass das Hauptproblem darin besteht mit den Jugendlichen in Kontakt zu treten, haben wir uns bewusst dafür entschieden, die Berufsschulen in Sachsen zu mobilisieren, dieses Projekt mit uns durchzuführen und sind seit dem nur auf positive ...

„Sehen und gesehen werden“

Jährlich werden Veranstaltungen zum Thema "Sehen und gesehen werden" flächendeckend in Sachsen angeboten.Das Projekt besteht aus zwei Teilprojekten. Das 1. Teilprojekt bietet die Möglichkeit einen Sehtest zu absolvieren. Das 2. Teilprojekt steht unter dem Motto: „Sichtbarkeit bei Dunkelheit“. Es wird die Wirkung von Reflektoren und die Sichtbarkeit spezifischer Kleidung vor allem im Zusammenhang mit den Wintermonaten erläutert und anschaulich z. B. mit Hilfe eines schwarzen Zeltes dargestellt. Beide Teile passen sehr gut in das Konzept der durchführenden Verkehrswachten und auch der Zeitpunkt im Herbst und Winter ist dafür sehr gut geeignet. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind beide Aspekte sehr wichtig, ...

Senioren – Mobil und Fit im Straßenverkehr

Ziel dieser Aktionen ist es, den Senioren die Teilnahme am Straßenverkehr so lange wie möglich zu erhalten, Ängste abzubauen, aber natürlich auch das Erreichen der Einsicht bei den Senioren selbst, wann der richtige Zeitpunkt ist, nicht mehr selbst hinter dem Steuer zu sitzen.Das Projekt Senioren- Mobil und Fit im Straßenverkehr ist eine sinnvolle Ergänzung bisher vorhandener Seniorenprogramme. Dazu gehören die Projekte der DVW „Mobil bleiben, aber sicher“ und die Verkehrsteilnehmer- Informationsveranstaltungen, bei denen das Hauptaugenmerk auf die Vermittlung von theoretischem Wissen gelegt wird. Obwohl die Senioren mitunter anfänglich zögerten, an unseren Reaktionstests teilzunehmen, waren Sie dann doch sehr interessiert und ließen ...

Fahrradsicherheit

Es werden Fahrradveranstaltungen durchgeführt mit dem Ziel durch eine Fahrradkontrolle die Verkehrs- und Betriebssicherheit der Fahrräder zu überprüfen. Dabei wird die Reparatur kleinerer schnell zu behebender Mängel mit angeboten. Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung ist das Angebot zur Fahrradcodierung. Diese Maßnahme ist sehr aufwändig, gibt aber dem Radfahrer eine höhere Sicherheit gegen Diebstahl. Bei den Veranstaltungen werden an mehreren Stationen die verschiedenen Informations- und Testgeräte zum Einsatz kommen. Dabei legen wir Wert darauf, dass an diesen Stationen eine Überprüfung der Reaktionsfähigkeit und des Sehvermögens angeboten wird. Ein weiterer Inhalt besteht darin, den Teilnehmern das verkehrssichere Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln.

Motorradsicherheit

Das Verkehrssicherheitsprojekt „Motorradsicherheit“ richtet sich an alle Motorradfahrer, die mehr für Ihre Sicherheit und die Beherrschung des Motorrades tun wollen.Das Projekt gliedert sich in der Umsetzung in zwei Teile. Zum einen wird durch den Einsatz der Testgeräte den Motorradfahrern die besondere Wichtigkeit zum vorausschauenden Fahren erläutert und Grenzen der Fahrphysik aufgezeigt. Gerade Motorradfahrer werden durch mitunter schon kleinere Fahrfehler schwer verletzt, wenn sie mit ihren Fahrzeugen ins Rutschen kommen. Nicht angepasste Geschwindigkeit, ungenügender Sicherheitsabstand und Überholen trotz unklarer Verkehrslage sind die Fehler, die am häufigsten zu Unfällen führen. Fast 80% der Motorradunfälle passieren in Kurven. Der zweite Teil der Veranstaltung besteht aus Fahrübungen ...

Radfahren trotz Behinderung

Ziel des Projektes ist es, bei Menschen mit Behinderungen das Interesse am Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu wecken. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Freistaat Sachsen meistern ihr tägliches Leben trotz einer Behinderung. Sie gehen z.B. in Behindertenwerkstätten einer Tätigkeit nach und nehmen so am täglichen Leben teil. Dieses Projekt wendet sich an Diejenigen in diesen Einrichtungen, die trotz ihres Handicaps mit dem Fahrrad in die Einrichtungen kommen, bzw. die Fähigkeit hätten dies zu tun. Durch den Einsatz spezieller Fahrräder soll diesen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, im Bereich der Werkstätten das Radfahren auszuprobieren und eventuell für sich zu entdecken.

Ausleihgeräte

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